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Edelstahlbeizen

Montag, 30. Juni 2008 | Autor: admin

Infos zum Edelstahlbeizen

Im eigenen Haus kommt es oft vor, dass Edelstahlflächen verunreinigt werden oder frische Schweißstellen Gefahr laufen, zu rosten. Für die Reinigung von Edelstahlflächen und Schweißnähten gibt es ein chemisches Verfahren, das auch im eigenen Haushalt angewendet werden kann. Das so genannte Edelstahlbeizen wird üblicherweise in einem Wasserbad durchgeführt. Das Ziel dieses Verfahrens ist es, eventuelle Oxidschichten, die das Edelstahl angreifen könnte und dadurch zu unerwünschten Korrosionschäden führen würden, zu entfernen. Weiterhin können durch das Edelstahlbeizen Verfärbungen behandelt werden, die oft nach dem Schweißen in den sichtbaren Schweißnähten auftreten.

Bei diesem Verfahren wird ein säurehaltiges Mittel verwendet, das im Wasser aufgelöst werden muss. Dabei sollten unbedingt die gängigen Schutzmaßnahmen im Umgang mit Säure eingehalten werden. Weiterhin muss darauf geachtet werden, dass andere Stoffe von dem Mittel angegriffen werden können. Deswegen sollte man Glasflächen oder andere nicht-säurefeste Stoffe, wie Marmor oder Aluminium, unbedingt abdecken.

In der Regel wird das säurehaltige Reinigungsmittel beim Edelstahlbeizen in einem Verhältnis von 1 zu 10 mit Wasser verdünnt. Dann wird das zu behandelnde Material in das Bad eingetaucht oder mit der Flüssigkeit abgewaschen. Am Schluss sollte die Fläche noch mit klarem Wasser abgespült werden. Gewöhnlich sollte eine solche Behandlung beim Edelstahlbeizen zwischen 30 und 60 Minuten dauern. Unter normalen Umständen müsste aber schon nach kürzester Zeit eine Wirkung eintreten, je nachdem, wie hoch das säurehaltige Mittel konzentriert ist.

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